Fördermöglichkeiten/ Wettbewerbe

  • Förderrichtlinie des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien für Kleinprojekte kultureller Bildung

    Wer ein kulturelles Bildungsprojekt in den Landkreisen Bautzen oder Görlitz plant, kann dafür ab sofort eine Förderung beim Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien beantragen. Mit der Netzwerkstelle Kulturelle Bildung des hiesigen Kulturraumes wird die 2020 neu etablierte  Förderrichtlinie Kleinprojekte kultureller Bildung damit fortgeführt.

    Im Sinne des lebenslangen Lernens sollen damit verstärkt Projekte unterstützt werden, die sich in Form von fachlich-künstlerisch geleiteten Beteiligungsangeboten insbesondere an Kinder und Jugendliche, an Menschen mit Behinderung, Menschen mit Fluchterfahrung sowie der Generation 55+ richten oder die einen generationsübergreifenden Ansatz verfolgen. Gefördert werden kleine und kurzfristige Kooperationsprojekte, denen eine Zusammenarbeit zwischen mindestens zwei Partnern zugrunde liegt: zum einen aus dem Bereich Kunst/Kultur und zum anderen aus den Bereichen Bildung oder Jugend/Soziales. Konzepte aller künstlerischen Sparten wie z.B. Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Performance, Tanz, neue Medien etc.  sowie spartenübergreifende Projektideen können beantragt werden.

    Wichtig ist, dass die Zielgruppen aktiv als künstlerisch Handelnde oder Produzierende in den Prozess einbezogen werden. Projektkosten von bis zu 500,00 € können mit der neuen Förderrichtlinie voll finanziert werden. Bei höheren Kosten (bis 2.000,00 €) wird eine Eigenbeteiligung von mind. 15% vorausgesetzt. Eine Antragstellung kann ganzjährig bis spätestens 1. Oktober 2021 erfolgen, jedoch mindestens 6 Wochen vor Projektbeginn.

    Die Förderrichtlinie Kleinprojekte Kulturelle Bildung finden Sie hier zum nachlesen und downloaden.

    Der Antrag auf Förderung ist im PDF-Format und unterschrieben per E-Mail spätestens 6 Wochen vor geplantem Projektbeginn und spätestens bis zum 1. Oktober 2021 an kulturellebildung@kreis-gr.de zu senden. Das beantragte Kleinprojekt muss im Jahr 2021 durchgeführt und bis 31.12.2021 abgerechnet werden können.

     

    Alle Formulare für eine Beantragung finden Sie hier zum Download

     

    Wir beraten Sie gern bei der Projekttkonzeption und Antragstellung. Ihre Ansprechpartnerin für die FöRL Kleinprojekte Kulturelle Bildung ist Livia Knebel.

    E-Mail: Livia.Knebel@kreis-gr.de, Tel: +49 3581 6639412

    Einschränkungen für Besucherverkehr
    Das Landratsamt Görlitz ist pandemiebedingt weiterhin für den Besucherverkehr geschlossen. Nur noch in Ausnahmefällen ist der Zutritt für zwingend notwendige persönliche Vorsprachen ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung per Telefon oder E-Mail möglich.

    Bürozeiten: Montag bis Mittwoch, jeweils von 9:00 bis 16:00 Uhr 

    Standort: Otto-Müller Str. 7, 02826 Görlitz, 2. OG, Raum 207

     

  • MIXED UP - Wettbewerb für kreative Kooperationsprojekte

    Jetzt bis zum 30. Juni 2021 um einen Preis beim MIXED UP Wettbewerb bewerben!

    Der MIXED UP Wettbewerb zeichnet kreative Projekte und regelmäßige Angebote Kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche aus, die durch ein Kooperationsteam oder in einem Netzwerk umgesetzt werden. Es werden drei Preise mit je 5.000 Euro vergeben.

    MIXED UP setzt in seiner Neuauflage in diesem Jahr drei Wettbewerbsschwerpunkte: „Zusammen geht mehr“, „Unsere Themen, unsere Bühne“ und „Auf ins Neue“. Gesucht werden Projekte im Bereich Kunst, Kultur, Spiel oder Medien, die durch Kooperation überzeugen, sich mit den Fragen und Interessen der jungen Generation auseinandersetzen oder experimentelle Methoden und zukunftsgewandte Fragen erörtern.

    Teilnehmen können Kooperationsteams aus mindestens zwei Partnern aus Kultur, Bildung und Jugendarbeit oder dem Sozialraum, z. B. Jugendkulturzentren, Schulen, Kulturinstitutionen, Kindertagesstätten, Jugendgruppen, Künstler*innen, Kulturvereine, Elterninitiativen etc. Auch Einzelpersonen können Teil eines Teams sein.

    Der MIXED UP Wettbewerb wird von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) – dem Dachverband für Kulturelle Bildung in Deutschland – und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ausgerichtet.

    Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind unter www.mixed-up-wettbewerb.de verfügbar.

     

  • Deutsch-polnisches Jugendwerk (DPJW)

    Trotz der weiterhin unsicheren Situation auf Grund von Corona, können Anträge für deutsch-polnische Jugendbegegnungen beim DPJW gestellt werden!

    Das Deutsch-Polnische Jugendwerk hat dafür einige neue Fördermöglichkeiten geschaffen. Zum einen gibt es zu den bisherigen Förderbeträgen für Reise- und Programmkosten einen zusätzlichen „Corona-Zuschlag“ pro Tag und Teilnehmenden, um beispielsweise für höhere Unterkunftskosten, mehr Seminarräume, Kauf von Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmitteln aufkommen zu können, um den geltenden Hygieneauflagen zu entsprechen. Zum anderen bezuschusst das DPJW mit maximal 80% den Erwerb von Corona-Tests, sollten die aktuellen Vorschriften erfordern, dass die Teilnehmenden auf SARS-CoV-2 getestet werden müssen. Der Zuschuss gilt für die Durchführung eines Tests pro Teilnehmenden. In begründeten Fällen ist es möglich, einen Zuschuss für einen zusätzlichen Test pro Teilnehmenden zu erhalten.

    Des Weiteren unterstützt und berät das DPJW bei der Planung und Entwicklung von neuen Projektformen. Wenn eine Begegnung nicht vor Ort stattfinden kann, gibt es verschiedene Möglichkeiten einer digitalen Begegnung. Das bedeutet, dass entweder Projekte komplett online umgesetzt werden können oder dass ein Mix aus online-Konferenzen und realem Zusammentreffen – einem sogenannten hybrid-Projekt – realisiert wird. Auf der Webseite des DPJW (https://dpjw.org/) gibt es viele Informationen und Beispielprojekte wie online oder hybrid-Projekte aussehen können und mit welchen Methoden der deutsch-polnische Austausch trotz Distanz umgesetzt werden kann.

    Der Meetingpoint Music Messiaen e.V. als Zentralstelle des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes berät zu Fördermöglichkeiten und unterstützt bei der Antragstellung. Förderanträge für Projekte in Görlitz können zudem direkt beim Meetingpoint eingereicht werden.  

    Weitere Informationen und Beratungen können per Mail office@themusicpoint.net oder telefonisch dienstags und donnerstags unter 03581/ 66 12 69 bei Louise Georgi erfragt werden.

  • Neues Förderprogramm IMPULS für Amateurmusik im ländlichen Raum

    Mit dem neuen Förderprogramm IMPULS stellt der Bund 10 Millionen Euro für die Amateurmusik in ländlichen Räumen bereit.  Die Förderung soll den Laien-Ensembles neue Impulse geben und als Motivationshilfe zu einem Neustart beitragen.

    Das neue Förderprogramm richtet sich ausdrücklich an aktive Amateurmusikensembles aus Kommunen mit höchstens 20.000 Einwohnern. Mit IMPULS werden kooperative Projekte gefördert, die unterschiedliche Akteure vor Ort zusammenbringen und so Vernetzung und Wissenstransfer ermöglichen. Neben der möglichst schnellen Befähigung zur Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit verfolgt das Programm auch das Ziel, die Ensembles strukturell zu stärken und bei den Transformationsprozessen zu unterstützen, die sich durch die Pandemie noch beschleunigt haben. Dazu gehören z.B. neue, kreative Proben- und Konzertformate, mediale Sichtbarkeit, Maßnahmen zur (Wieder-) Gewinnung von Mitgliedern oder Förderung von Digitalität.

    Anträge können von 1. bis 31. Mai 2021 eingereicht werden. Die Ensembles können sich um Fördersummen von 2.500 bis 15.000 Euro bewerben; bei einem Eigenanteil von 10% der Antragssumme. Die geförderten Projekte werden in der zweiten Jahreshälfte 2021 realisiert.

    www.bundesmusikverband.de/impuls

     

  • Projektförderung KdFS für überregional bedeutsame Kunst-/Kulturprojekte

    Im Rahmen der Projektförderung fördert die Kulturstiftung Sachsen überregional bedeutsame Kunst- und Kulturprojekte im Freistaat Sachsen, die sich durch herausragende Qualität und ein deutliches inhaltliches Profil auszeichnen. Zweimal jährlich können Vorhaben in den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik, Film, Literatur, Soziokultur, Industriekultur sowie spartenübergreifend beantragt werden. Über die Vergabe entscheiden unabhängige Fachbeiräte. Mit einem Fördervolumen von mehr als 3 Millionen Euro pro Jahr ist die Projektförderung der größte Förderbereich der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

    Sparten: Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik, Film, Industriekultur, Literatur, Soziokultur, Spartenübergreifende Vorhaben

    Förderhöhe: max. 50 % der Gesamtausgaben

    Eigenanteil: mind. 5 % der Gesamtausgaben

    Antragsfristen: 1. März und 1. September 

    Antragstellung: Antragsformular (Freischaltung ca. 6 Wochen vor Antragsfrist

    Alle Informationen unter: https://www.kdfs.de/foerderung/projektfoerderung 

  • Kleinprojektefonds ländlicher Raum - KdFS

    Mit dem Kleinprojektefonds fördert die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Kunst- und Kulturprojekte in den ländlichen Regionen Sachsens. Das Programm wurde 2019 ins Leben gerufen und bietet kleineren Projekten eine unkomplizierte und kurzfristige Fördermöglichkeit. Beantragt werden können 500 bis 5.000 Euro. Vorhaben im Jahr 2021 können voraussichtlich ab Ende Januar 2021 beantragt werden. 

    Fördergegenstand: Kleiner Kunst- und Kulturprojekte in ländlichen Regionen Sachsens

    Förderhöhe: Bis zu 100% der Gesamtausgaben, max. 5000,00 € 

    Eigenanteil: Erwünscht, aber nicht erfordert 

    Antragsfrist: Mind. 4 Wochen vor Projektbeginn 

    Antragstellung: PDF Antragsformular, per E-Mail 

    Alle Informationen zum Antrag sowie Ansprechpartner unter https://www.kdfs.de/foerderung/programmfoerderung/kleinprojektefonds 

  • Aktuelle Ausschreibungen der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Förderung von Kultur in ländlichen Räumen

    1. Ausschreibung „LAND INTAKT - Soforthilfeprogramm Kulturzentren“, durchgeführt durch die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. Das Projekt wird von der BKM ab 2020 mit 1,5 Millionen Euro gefördert. Alle Informationen und Ansprechpartner unter https://www.landintakt.de
    2. Ausschreibung „Vor Ort für Alle. Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken in ländlichen Räumen“ vom Deutschen Bibliotheksverband e.V.. Das Projekt wird von der BKM ab 2020 mit 1,5 Millionen Euro gefördert. Alle Informationen und Ansprechpartner unter https://www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/vor-ort-fuer-alle.html
    3. Ausschreibung „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ des Deutschen Verbandes für Archäologie e.V.. Das Projekt wird von der BKM ab 2020 mit 1,5 Millionen Euro gefördert. Alle Informationen und Ansprechpartner unter www.dvarch.de/themen/soforthilfeprogramm/
    4. Ausschreibung „land.schafft – Förderung für kulturelle Freiwilligenprojekte im ländlichen Raum“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.. Das Projekt wird von der BKM seit Ende 2019 mit 200.000 Euro gefördert, die Ausschreibung erfolgte jetzt. Alle Informationen und Ansprechpartner unter https://www.bkj.de/engagement/freiwilligendienste-kultur-und-bildung/projektfoerderung-landschafft/

     

    Da es sich um Projekte im Rahmen von „Kultur in ländlichen Räumen“ handelt, sind in der Regel nur Einrichtungen und Projekte in Kommunen bzw. ländlichen Räumen bis 20.000 Einwohner antragsberechtigt. Informationen zu den Programmen sowie Kontaktdaten finden Sie auf den jeweiligen o. a. Internetseiten.
  • Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung 2018 - 22

    Durch die aktive Beschäftigung mit Kunst und Kultur können Kinder und Jugendliche persönliche Wertschätzung erfahren, neue Perspektiven entwickeln, ihre Sozialkompetenzen stärken und damit wichtige Fähigkeiten für ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben erlernen. Jedoch lebt mehr als jedes vierte Kind in Deutschland in sozialen Verhältnissen, die den Zugang zu solchen Angeboten erheblich erschweren.

    Um die Chancengerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung 2013 das Förderprogramm „Kultur macht stark“ ins Leben gerufen.  Zivilgesellschaftliche Akteure schließen sich in Ihrem Wirkungskreis zu sogenannten „Bündnissen für Bildung“ zusammen, um außerschulische kulturelle Angebote für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche (3 – 18 Jahre) durchzuführen. In diesem Jahr wurde das Programm bis 2022 verlängert. Bis 2022 stellt das BMBF insgesamt bis zu 250 Mio. Euro zur Verfügung. Damit ist "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung" das bundesweit größte Förderprogramm für kulturelle Bildung.

    Akteure können sich ab sofort über „Kultur macht stark“ um Fördermittel bewerben. Die gesamte Bandbreite der kulturellen Bildung wird gefördert – von der Alltagskultur über Digitale Medien, Literatur, Musik und Tanz bis hin zu Theater und Zirkus. Seit Mitte 2017 gibt es für ausführliche Beratung von der Idee bis zur Antragstellung die Servicestelle "Kultur macht stark" Sachsen, angegliedert an den Landesverband für Soziokultur Sachsen mit Sitz in Dresden. In Kooperation mit der Servicestelle veranstaltet die Netzwerkstelle Kulturelle Bildung ca. zwei Mal im Jahr Informationsveranstaltungen zu "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung", bei denen sich ausgewählte Förderer mit ihrem Programm vorstellen. Zudem unterstützt sie Akteur*Innen bei der Akquise von Bündnispartnern im Kulturraum zur erfolgreichen Antragstellung. Alle Informationen zum Programm: www.buendnisse-fuer-bildung.de

    Ansprechpartner*Innen für weitere Informationen:

    Servicestelle "Kultur macht stark" SachsenChristine Mueller LvS-HP re-li
    c/o Landesverband Soziokultur Sachsen
    Alaunstraße 9
    01099 Dresden

    Leitung der Servicestelle:
    Christine Müller

    Telefon: 0351 - 802 17 65

    E-Mail: kms@soziokultur-sachsen.de

    telefonische Beratungszeiten
    Mo-Mi: 10-12 Uhr
    Do:     15-17 Uhr

    oder

    Livia Knebel, Netzwerkstelle Kulturelle Bildung, Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien, 03581 6639412 oder kulturellebildung@kreis-gr.de

  • Kulturelle Bildung in Ganztagesangeboten

    Sächsische allgemeinbildende Schulen, die Ganztagsangebote gestalten möchten, sollen auf Grundlage der Sächsischen Ganztagsverordnung - SächsGTAVO, pauschalierte zweckgebundene Zuweisungen erhalten. Die Schulen bestimmen Art und Umfang ihrer Ganztagsangebote selbst, setzen eigenständig schulspezifische Schwerpunkte und gestalten mit Partnern vor Ort, wie Verbänden, Kultur-, Sport- und Jugendvereinen, bedarfsgerechte und schülerorientierte Angebote.

    Leistungsorientierung und Chancengerechtigkeit stehen im Mittelpunkt des Ausbaus von Ganztagsangeboten an sächsischen Schulen. Ganztagsangebote sollen quantitativ und qualitativ auf hohem Niveau weiterentwickelt werden. Sie sollen vor allem dazu dienen, in einer veränderten Organisationsstruktur den Schülerinnen und Schüler den Erwerb von anwendungsfähigem Wissen, die Entwicklung von Methodenkompetenz, Lernkompetenz und Sozialkompetenz sowie die Werteorientierung zu ermöglichen.

    In den vergangenen Jahren hat sich an den sächsischen allgemeinbildenden Schulen ein positives Grundverständnis zu ganztägiger Bildung und Erziehung herausgebildet. Ganztagsangebote sind zu einem Merkmal von Schulqualität geworden, welches Schulen Raum bietet, ihr eigenes Profil herauszubilden bzw. weiterzuentwickeln und damit ihre Attraktivität zu erhöhen.

    Der Qualitätsrahmen unterstützt die Weiterentwicklung der Ganztagsprogramme und ist Grundlage für ein sächsisches Qualitätsverständnis von Schulen mit Ganztagsangeboten.

    Unter www.sachsen.ganztaegig-lernen.de finden Sie weitere Informationen sowie eine Kooperationsdatenbank mit Angeboten außerschulischer Lernpartner, in der Sie ihre kulturellen Bildungsangebote auch selbst einstellen können.

  • Hoch vom Sofa! - Ein Förderprogramm für Jugendprojekte in Sachsen

    Hoch vom Sofa! ermuntert Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren dazu, sich einzumischen – im Dorf, in der Stadt oder im Viertel. Gefragt sind Ideen, mit denen vor der eigenen Haustür etwas verändert und gestaltet werden kann. Unterstützt von lokalen Partner*innen, den Projektbegleiter*innen, setzen Jugendliche eigene Projekte um und prägen ihre Nachbarschaft mit. Junge Menschen können die Gestaltung ihrer Ideen selbst in die Hand nehmen. Dabei können sie in ihre Projekte sowohl die Nachbarschaft mit einbeziehen als mit verschiedenen Akteur*innen, z.B. aus der lokalen Wirtschaft, zusammen arbeiten. Die Erfahrung, selbst etwas in ihrer Umgebung zu verändern und zu gestalten, stärkt das Selbstbewusstsein der Jugendlichen und eröffnet ihnen neue Freiräume.

    Hoch vom Sofa! ist ein Förderprogramm für Jugendprojekte. Beteiligung von Jugendlichen in allen Projektphasen ist gewollt und gelingt, indem Jugendliche direkt angesprochen werden, ihre Themen und Meinungen im Mittelpunkt stehen, sie von Erwachsenen begleitet, aber nicht angeleitet werden und das Programm sowohl thematisch als auch im gesamten Prozess offen angelegt ist.

    Ansprechpartnerin für die Landkreise Bautzen und Görlitz:

    Edda Laux
    0351-320 156 55
    edda.laux@dkjs.de
    LK Görlitz, Bautzen & Sächs. Schweiz-Osterzgebirge

    Alle Informationenund Materialien gibt es unter www.starkimland.de/hochvomsofa  

    Stark im Land – Lebensräume gemeinsam gestalten ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in Kooperation mit dem Sächsischen Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

  • Sächsischer Preis für Kulturelle Bildung "Kultur.LEBT.Demokratie" 2021

    Der Sächsische Preis für Kulturelle Bildung Kultur.LEBT.Demokratie prämiert beispielhafte Projekte von Trägern der Kulturellen Bildung. Im Fokus stehen Formate, die eine nachhaltige Entwicklung bei Einzelpersonen und Gruppen jeden Alters angestoßen haben und damit:

    • das demokratische Miteinander fördern,
    • demokratische Prozesse verstehen helfen,
    • zur demokratischen Teilhabe befähigen.

    Die Projekte können sich in jeder künstlerischen Sparte (Musik, Literatur…) und jeder kulturellen Praxis (Handwerk, Brauchtum…) bewegen und sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene richten.

     finger linksHier gehts zur Teilnahme

    gewürdigt werden:

    • kulturell-künstlerische Bildungsformate, die im Ergebnis helfen, ein demokratisches Gemeinwesen zu stärken.
    • Einrichtungen oder Akteure, die kulturelle Bildung als Methode im Sinne der Demokratieförderung begreifen und anwenden.
    • innovative Ansätze genauso wie verstetigte Strategien, die nicht das Rad neu erfinden, sondern stets am Laufen halten.

    Preisgeld:
    Es werden insgesamt 3 Preise mit jeweils 2.500 € sowie ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 € vergeben. 

    Einsendeschluss /-frist: 15. Juni 2021

    Schirmherrschaft des Preises:
    Schirmherrin des Sächsischen Preises für Kulturelle Bildung „Kultur.LEBT.Demokratie“ ist die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

    „Kulturelle Bildung macht Demokratie in kreativer und künstlerischer Form erlebbar und bietet daher ideale Möglichkeiten, sich mit unserem Zusammenleben auseinanderzusetzen. Kulturelle Bildung ist gleichzeitig wichtige Voraussetzung dafür, an unserer Gesellschaft teilzuhaben und sie aktiv mitzugestalten.“
    Schirmherrin des Preises - Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch

    Der Sächsische Preis für Kulturelle Bildung wurde erstmalig 2017 ausgeschrieben und wird seitdem aller zwei Jahre fortgeführt.

    Kontakt:

    Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.
    Alaunstraße 9
    01099 Dresden

    Projektleitung/ Ansprechperson:
    Kathrin Weigel
    0351 - 802 17 66
    weigel@soziokultur-sachsen.de