Fördermöglichkeiten

  • Förderrichtlinie des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien für Kleinprojekte kultureller Bildung

    Wer ein kulturelles Bildungsprojekt in den Landkreisen Bautzen oder Görlitz plant, kann ab 1. April 2020 eine Förderung beim Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien beantragen. Die dementsprechende Förderrichtlinie hat der Kulturkonvent des hiesigen Kulturraumes am 24. Februar 2020 beschlossen.

    Im Sinne des lebenslangen Lernens sollen damit verstärkt Projekte unterstützt werden, die sich in Form von fachlich-künstlerisch geleiteten Beteiligungsangeboten insbesondere an Kinder und Jugendliche, an Menschen mit Behinderung, Migrations- oder Fluchtlingshintergrund sowie der Generation 55+ richten oder die einen generationsübergreifenden Ansatz verfolgen. Gefördert werden kleine und kurzfristige Kooperationsprojekte, denen eine Zusammenarbeit zwischen mindestens zwei Partnern zugrunde liegt: zum einen aus dem Bereich Kunst/Kultur und zum anderen aus den Bereichen Bildung oder Jugend/Soziales. Konzepte aller künstlerischen Sparten wie z.B. Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Performance, Tanz, neue Medien etc.  sowie spartenübergreifende Projektideen können beantragt werden.

    Wichtig ist, dass die Zielgruppen aktiv als künstlerisch Handelnde oder Produzierende in den Prozess einbezogen werden. Projektkosten von bis zu 500,00 € können mit der neuen Förderrichtlinie voll finanziert werden. Bei höheren Kosten (bis 2.000,00 €) wird eine Eigenbeteiligung von mind. 15% vorausgesetzt. Eine Antragstellung kann ganzjährig bis spätestens 01. Oktober 2020 erfolgen, jedoch mindestens 6 Wochen vor Projektbeginn.

    Die Förderrichtlinie Kleinprojekte Kulturelle Bildung finden Sie hier zum nachlesen und downloaden.

    Das Antragsformular finden Sie hier zum Download und zur Bearbeitung. Der Antrag auf Förderung ist im PDF-Format und unterschrieben per E-Mail spätestens 6 Wochen vor geplantem Projektbeginn und spätestens bis zum 1. Oktober 2020 an kulturellebildung@kreis-gr.de zu senden. Das beantragte Kleinprojekt muss im Jahr 2020 durchgeführt und bis 31.12.2020 abgerechnet werden können.

    Wir beraten Sie gern bei der Projekttkonzeption und Antragstellung. Kontaktieren Sie uns gern per E-Mail unter kulturellebildung@kreis-gr.de oder unter 03581 6639412

     

  • Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung 2018 - 22

    Durch die aktive Beschäftigung mit Kunst und Kultur können Kinder und Jugendliche persönliche Wertschätzung erfahren, neue Perspektiven entwickeln, ihre Sozialkompetenzen stärken und damit wichtige Fähigkeiten für ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben erlernen. Jedoch lebt mehr als jedes vierte Kind in Deutschland in sozialen Verhältnissen, die den Zugang zu solchen Angeboten erheblich erschweren.

    Um die Chancengerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung 2013 das Förderprogramm „Kultur macht stark“ ins Leben gerufen.  Zivilgesellschaftliche Akteure schließen sich in Ihrem Wirkungskreis zu sogenannten „Bündnissen für Bildung“ zusammen, um außerschulische kulturelle Angebote für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche (3 – 18 Jahre) durchzuführen. In diesem Jahr wurde das Programm bis 2022 verlängert. Bis 2022 stellt das BMBF insgesamt bis zu 250 Mio. Euro zur Verfügung. Damit ist "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung" das bundesweit größte Förderprogramm für kulturelle Bildung.

    Akteure können sich ab sofort über „Kultur macht stark“ um Fördermittel bewerben. Die gesamte Bandbreite der kulturellen Bildung wird gefördert – von der Alltagskultur über Digitale Medien, Literatur, Musik und Tanz bis hin zu Theater und Zirkus. Seit Mitte 2017 gibt es für ausführliche Beratung von der Idee bis zur Antragstellung die Servicestelle "Kultur macht stark" Sachsen, angegliedert an den Landesverband für Soziokultur Sachsen mit Sitz in Dresden. In Kooperation mit der Servicestelle veranstaltet die Netzwerkstelle Kulturelle Bildung ca. zwei Mal im Jahr Informationsveranstaltungen zu "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung", bei denen sich ausgewählte Förderer mit ihrem Programm vorstellen. Zudem unterstützt sie Akteur*Innen bei der Akquise von Bündnispartnern im Kulturraum zur erfolgreichen Antragstellung. Alle Informationen zum Programm: www.buendnisse-fuer-bildung.de

    Ansprechpartner*Innen für weitere Informationen:

    Servicestelle "Kultur macht stark" SachsenChristine Mueller LvS-HP re-li
    c/o Landesverband Soziokultur Sachsen
    Alaunstraße 9
    01099 Dresden

    Leitung der Servicestelle:
    Christine Müller

    Telefon: 0351 - 802 17 65

    E-Mail: kms@soziokultur-sachsen.de

    telefonische Beratungszeiten
    Mo-Mi: 10-12 Uhr
    Do:     15-17 Uhr

    oder

    Livia Knebel, Netzwerkstelle Kulturelle Bildung, Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien, 03581 6639412 oder kulturellebildung@kreis-gr.de

  • Deutsch-polnisches Jugendwerk (DPJW)

    Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) ermöglicht die Begegnung und Zusammenarbeit junger Deutscher und Polen. Es finanziert und initiiert deutsch-polnische Jugendbegegnungen und unterstützt sie inhaltlich.

    Das DPJW fördert Jugendbegegnungen, die so vielfältig sind wie die Interessen der Jugendlichen – von Theaterworkshops über gemeinsame Umweltschutzprojekte von Schulen bis zu Rasenhockeyturnieren. Für Organisatorinnen und Organisatoren von Jugendbegegnungen – Lehrkräfte, Pädagoginnen und Pädagogen und das gesamte Leitungsteam – bietet das DPJW außerdem Fortbildungen, Konferenzen Seminare und Publikationen.

    Alle Informationen zu Voraussetzungen, Förderrichtlinien, Antragstellung etc. finden Sie unter www.dpjw.de

     
  • Kulturelle Bildung in Ganztagesangeboten

    Sächsische allgemeinbildende Schulen, die Ganztagsangebote gestalten möchten, sollen auf Grundlage der Sächsischen Ganztagsverordnung - SächsGTAVO, pauschalierte zweckgebundene Zuweisungen erhalten. Die Schulen bestimmen Art und Umfang ihrer Ganztagsangebote selbst, setzen eigenständig schulspezifische Schwerpunkte und gestalten mit Partnern vor Ort, wie Verbänden, Kultur-, Sport- und Jugendvereinen, bedarfsgerechte und schülerorientierte Angebote.

    Leistungsorientierung und Chancengerechtigkeit stehen im Mittelpunkt des Ausbaus von Ganztagsangeboten an sächsischen Schulen. Ganztagsangebote sollen quantitativ und qualitativ auf hohem Niveau weiterentwickelt werden. Sie sollen vor allem dazu dienen, in einer veränderten Organisationsstruktur den Schülerinnen und Schüler den Erwerb von anwendungsfähigem Wissen, die Entwicklung von Methodenkompetenz, Lernkompetenz und Sozialkompetenz sowie die Werteorientierung zu ermöglichen.

    In den vergangenen Jahren hat sich an den sächsischen allgemeinbildenden Schulen ein positives Grundverständnis zu ganztägiger Bildung und Erziehung herausgebildet. Ganztagsangebote sind zu einem Merkmal von Schulqualität geworden, welches Schulen Raum bietet, ihr eigenes Profil herauszubilden bzw. weiterzuentwickeln und damit ihre Attraktivität zu erhöhen.

    Der Qualitätsrahmen unterstützt die Weiterentwicklung der Ganztagsprogramme und ist Grundlage für ein sächsisches Qualitätsverständnis von Schulen mit Ganztagsangeboten.

    Unter www.sachsen.ganztaegig-lernen.de finden Sie weitere Informationen sowie eine Kooperationsdatenbank mit Angeboten außerschulischer Lernpartner, in der Sie ihre kulturellen Bildungsangebote auch selbst einstellen können.

  • Kleinprojektefonds der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

    Auf der Grundlage der im Sächsischen Staatshaushalt bereitgestellten Mittel bietet die Kulturstiftung ab sofort auch die Möglichkeit einer schnellen und unkomplizierten Förderung von kleineren Projekten, die im Freistaat Sachsen, vor allem auch in ländlichen Räumen, im Bereich Kunst und Kultur kurzfristig realisiert werden sollen. Antragsteller können nun mit vergleichsweise geringem Aufwand und außerhalb der üblichen Antragsfristen eine Förderung in Höhe von maximal 5.000 Euro erhalten. In begründeten Ausnahmefällen ist auch eine Förderung bis zu 10.000 Euro möglich. Für 2019 wird mit einem Gesamtbudget von bis zu 200.000 Euro im neuen Kleinprojektefonds geplant.

    Im laufenden Kalenderjahr kann maximal ein Kleinprojekt pro Antragsteller gewährt werden, sofern die zu fördernde Einrichtung sich nicht in staatlicher oder kommunaler Trägerschaft befindet oder überwiegend aus öffentlichen Mitteln des Freistaates, der Kulturräume oder Kommunen finanziert wird. Eine Förderung kann grundsätzlich jede natürliche oder juristische Person mit Wohnsitz oder Sitz im Freistaat Sachsen erhalten.

    Bewerbungen sind ab sofort formlos per Post oder E-Mail an kontakt@kdfs.de möglich und sollten mindestens einen Monat vor dem geplanten Beginn des Projekts bei der Kulturstiftung eingehen. Jeder Förderantrag muss eine genaue Beschreibung des Vorhabens sowie Angaben zum Zeitraum der Durchführung, zum Ort, die Antragssumme und die Gesamtausgaben des Kleinprojekts beinhalten. Weitere Informationen zu den Zuwendungsbestimmungen stellt die Kulturstiftung hier zu Verfügung.

    Weitere Informationen zum Kleinprojektefonds:
    Johannes Schiel, Tel. 0351 88 48 024
    Pauline Drichel, Tel. 0351 88 48 029 / E-Mail: pauline.drichel@kdfs.de

  • Sächsische Mitmachfonds - Ideenwettbewerb Strukturwandel

    Ab 1. Februar 2020) sind Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen, soziale Träger, Schulen sowie Kommunen, kommunale und wissenschaftliche Einrichtungen in den sächsischen Braunkohleregionen wieder aufgerufen, den Wandel aktiv mitzugestalten! Bis zum 15. März 2020 können Projektideen für die Sächsischen „Mitmach-Fonds“ in der Lausitz (Landkreise Bautzen und Görlitz) und in Mitteldeutschland (Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie die Stadt Leipzig) auf www.mitmachfonds-sachsen.de eingereicht werden. Nach Ende der Bewerbungsphase wählt in jeder Region eine Jury aus Vertretern aller gesellschaftlichen Bereiche anhand verschiedener Kriterien die besten Ideen aus.

    „Auch in diesem Jahr erwarten wir eine große Teilnahme aus Mitteldeutschland und der Lausitz. Die Menschen in den beiden Regionen haben vielfältige Ideen, wie sie die Situation vor Ort ganz praktisch verbessern können. Strukturwandel gelingt am besten, wenn wir von Anfang an diese Potenziale einbeziehen. Deshalb gilt: Machen Sie mit bei der Gestaltung unserer Region und stärken Sie somit Mitteldeutschland und die Lausitz als lebenswerte Regionen der Zukunft“, sagte Staatsminister Thomas Schmidt.

    Projektideen können in den Kategorien „ReWIR“ zur Förderung des Miteinander und Zusammenlebens der Menschen sowie „Zukunft MINT“ zur Förderung von Kindern und Jugendlichen eingereicht werden. Mit der neuen Kategorie „Kommunen“ öffnen sich die Ideenwettbewerbe der Sächsischen „Mitmach-Fonds“ für Projekte der kommunalen Ebene. Hier werden Projektideen von Kommunen und kommunalen Einrichtungen prämiert, welche die Vernetzung mit den Bürgern und somit die Lebensqualität sowie Mobilität in der Region verbessern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der interkommunalen Kooperation. Neu hinzugekommen ist die Preiskategorie „Existenzgründer“ als Anschubfinanzierung in der Vorgründungsphase. Es werden regionale innovative Geschäftsideen prämiert, welche nachhaltig zur Aufwertung der Regionen Mitteldeutschland und Lausitz beitragen und somit einen positiven Einfluss auf den Strukturwandel haben. Für das Lausitzer Revier wird der Ideenwettbewerb erneut auch in der Kategorie „Lužica / Lausitz – žiwa dwurecnosc / lebendige Zweisprachigkeit“ durchgeführt.

    Die Resonanz auf den ersten Ideenwettbewerb der Sächsischen Mitmach-Fonds war überwältigend, mehr als 1 500 Projektideen wurden insgesamt eingereicht. Zur Förderung der eingereichten Ideen stehen in den Jahren 2019 und 2020 jeweils 1,5 Millionen Euro aus dem Haushalt des Freistaates Sachsen in beiden Regionen zur Verfügung. In der Lausitz werden zusätzlich Preisgelder in Höhe von 200 000 Euro pro Jahr zur Förderung von Initiativen des sorbischen Volkes ausgelobt.

    Alle Informationen zu den Kategorien und Beantragungsmöglichkeit unter: www.mitmachfonds-sachsen.de/wettbewerb/lausitz

  • Hoch vom Sofa! - Ein Förderprogramm für Jugendprojekte in Sachsen

    Hoch vom Sofa! ermuntert Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren dazu, sich einzumischen – im Dorf, in der Stadt oder im Viertel. Gefragt sind Ideen, mit denen vor der eigenen Haustür etwas verändert und gestaltet werden kann. Unterstützt von lokalen Partner*innen, den Projektbegleiter*innen, setzen Jugendliche eigene Projekte um und prägen ihre Nachbarschaft mit. Junge Menschen können die Gestaltung ihrer Ideen selbst in die Hand nehmen. Dabei können sie in ihre Projekte sowohl die Nachbarschaft mit einbeziehen als mit verschiedenen Akteur*innen, z.B. aus der lokalen Wirtschaft, zusammen arbeiten. Die Erfahrung, selbst etwas in ihrer Umgebung zu verändern und zu gestalten, stärkt das Selbstbewusstsein der Jugendlichen und eröffnet ihnen neue Freiräume.

    Hoch vom Sofa! ist ein Förderprogramm für Jugendprojekte. Beteiligung von Jugendlichen in allen Projektphasen ist gewollt und gelingt, indem Jugendliche direkt angesprochen werden, ihre Themen und Meinungen im Mittelpunkt stehen, sie von Erwachsenen begleitet, aber nicht angeleitet werden und das Programm sowohl thematisch als auch im gesamten Prozess offen angelegt ist.

    Ansprechpartnerin für die Landkreise Bautzen und Görlitz:

    Edda Laux
    0351-320 156 55
    edda.laux@dkjs.de
    LK Görlitz, Bautzen & Sächs. Schweiz-Osterzgebirge

    Alle Informationenund Materialien gibt es unter www.starkimland.de/hochvomsofa  

    Stark im Land – Lebensräume gemeinsam gestalten ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in Kooperation mit dem Sächsischen Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.