Sa - 27.06.2020 - 10:00 Uhr | (17.05.2020 - 13.09.2020)

Von der Kupferschmiede zum weltweit bekannten Unternehmen Christoph & Unmack AG

Niesky | Konrad Wachsmann Haus | Industriegeschichte

Im Januar 1835 kaufte der junge Kupferschmied für 1150 Taler die Werkstatt auf der Horkaer Straße (heute Gelände ehem. Stern-Drogerie/ Fotogeschäft Garack). Davon waren 150 Taler sein Erspartes, den Rest hatte er sich von Freunden geborgt. Am 5. Januar eröffnete er mit einem Lehrjungen sein Geschäft und hatte am Abend 16 Groschen verdient. Anfangs fertigte er kupferne Gebrauchsgegenstände, Brennerei-Einrichtungen und Dampfkessel, später auch Dampfmaschinen.

Innerhalb von wenigen Jahrzehnten entwickelte sich aus dem traditionellen Handwerksbetrieb eine Maschinenfabrik. Im Januar 1885 feierte Johannes Ehregott Christoph mit seiner 550köpfigen Belegschaft das 50jährige Bestehen seines Unternehmens.

Fast zeitgleich siedelte sich in Niesky die Barackenfabrik Christoph & Unmack an, die wenig später mit der Maschinenfabrik fusionierte.

Mit nunmehr 4 Betriebsteilen (Maschinenbau, Holzbau, Stahlbau und Waggonbau) und fast 4.000 Beschäftigten erlangte die Firma in den 1920er Jahren Weltruhm. Der Physiker und Nobelpreisträger Albert Einstein ließ sein Sommerhaus von der Firma Christoph & Unmack bauen und auch der legendäre Straßenbahntyp „Hecht“, die Norderelbebrücke in Hamburg und der „Christoph-Diesel-Motor“ wurden in den Nieskyer Fabriken produziert.

Anlässlich des 185jährigen Gründungsjubiläums zeigen wir die wechselvolle Firmengeschichte des weltweit bekannten Unternehmens Christoph & Unmack AG ab 17.Mai 2020 im Konrad-Wachsmann-Haus.

Veranstaltungsort:
Konrad Wachsmann Haus

Goethestraße 2

02906 Niesky

Telefon:

Tel.: +49 3588 2239793

Fax: +49 3588 2239795


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